Aktive Pause und Streitschlichter

 

Täglich während der ersten großen Pause bieten jeweils zwei Kinder aus den 3. oder 4. Schuljahren einen Verleih von Spielgeräten in der „Pausenausleihe“ an. Dann ist es Zeit für die „Aktive Pause“. 

Zur Auswahl steht alles, was Spaß macht und zur Bewegung und Kooperation motiviert, zum Beispiel Springseile, Stelzen, Basketbälle, Softbälle, Hula-Hoop-Reifen, Tischtennisschläger, Badmintonschläger, Spieltonnen, Klettballsets, Pferdchenleinen und vieles mehr. Jedes Kind darf mit seiner „Ausleihklammer“ ein Spielgerät seiner Wahl ausleihen.

Durch die „Aktive Pause“ wollen wir den Bewegungsdrang der Kinder fördern. Nach der mentalen Beanspruchung im Unterricht tut es den Kindern gut, sich körperlich zu betätigen und sich ein bisschen „auszutoben“. Dadurch fällt es ihnen nach der Pause leichter, dem Unterricht wieder frisch und über Dauer ruhig und konzentriert zu folgen.

Des Weiteren werden durch die Spiele die motorischen Kompetenzen der Kinder gefördert und ihre Gesundheit gestärkt. 

Darüber hinaus lernen die Kinder durch die vielen kooperativen Spielangebote, sich mit anderen abzusprechen, gemeinsam Spiele zu organisieren und zu gestalten. Nebenbei werden auf diese Weise durch die „Aktive Pause“ wichtige Regeln des Miteinanders trainiert. Aggressionen und Raufereien werden so von vornherein gemindert.

Wenn es doch mal zu Unstimmigkeiten zwischen einzelnen Kindern kommt, sind unsere Streitschlichter zur Stelle. Sie werden jedes Jahr über einen Zeitraum von einem halben Schuljahr von einer unserer geschulten Pädagoginnen Anne Schröer oder Iris Tritsch ausgebildet. In strukturierten Gesprächen und ruhiger Trainingsraum-Atmosphäre werden die Probleme konstruktiv und kooperativ geklärt.

Bei starkem Regen („Regenpause“) verbleiben die Kinder gemeinsam mit ihren LehrerInnen im Klassenraum, wo sie zum Beispiel Gesellschaftsspiele spielen oder mit Kaplasteinen, Lego und Playmobil bauen können.

Damit unser Pausenhof immer sauber bleibt, gibt es einen in allen Klassen rotierenden Dienst zur Pflege der Anlagen. Die entsprechende Klasse hat dann über einen bestimmten Zeitraum die Aufgabe, eventuell vorhandenen Müll mit „Müllpickern“ aufzusammeln.