Coronavirus

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Zusatz vom 01.04.2020:

Für den Zeitraum der Schulschließung wird das Essensgeld für die OGS-Kinder nicht berechnet.

Eine Verrechnung/Rückerstattung erfolgt über die AWO.

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Update: 21.03.2020

Alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden ab 16.03.2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen; der Unterricht in den Schulen ruht.

Not-Betreuungsangebot

Für die Zeit vom 23.03.2020 bis 19.04.2020 wird an beiden Schulstandorten ein Not-Betreuungsangebot bereitgestellt für alle Elternteile, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können. 

Das Not-Betreuungsangebot wird vormittags durch Lehrkräfte und anschließend in den entsprechenden Betreuungsformen gewährleistet.

Bitte teilen Sie per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) mit, wenn Sie auf das Not-Betreuungsangebot angewiesen sind.

Bitte nutzen Sie den aktualisierten Antragsbogen zur Notbetreuung vom MSB (s.a. Aktuelles > Antragsbogen zur Notbetreuung).

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[20.03.2020] Umgang mit dem Corona-Virus an Schulen (8. Mail)

>>>>>>>>>> Beginn der SchulMail des MSB NRW >>>>>>>>>

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem 18. März 2020 bieten die Schulen in NRW insbesondere für die Klassen 1 bis 6 eine sog. Notbetreuung an. Wo ein Ganztagsangebot besteht, ist ab sofort auch eine Betreuung aller Schülerinnen und Schüler bis in den Nachmittag sichergestellt. Dies gilt unabhängig davon, ob das jeweilige Kind einen Ganztagsplatz hat.

Ein Anspruch auf diese Notbetreuung besteht bislang, wenn beide Elternteile im Bereich sog. kritischer Infrastrukturen arbeiten, sie dort unabkömmlich sind und eine Kinderbetreuung durch die Eltern selbst nicht ermöglicht werden kann. Einen Anspruch haben auch Alleinerziehende mit einer beruflichen Tätigkeit im Bereich kritischer Infrastrukturen.

Ab dem 23.März 2020 wird die bestehende Regelung erweitert: Einen Anspruch auf Notbetreuung haben alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können.

Link zum Formular:
https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/Antrag-auf-Betreuung-eines-Kindes-waehrend-des-Ruhens-des-Unterrichts.pdf

Ebenfalls ab dem 23. März 2020 bis einschließlich 19. April 2020 wird ebenfalls der zeitliche Umfang der Notbetreuung ausgeweitet. Ab dann steht die Notbetreuung bei Bedarf an allen Tagen der Woche, also auch samstags und sonntags, und in den Osterferien grundsätzlich mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag zur Verfügung.


In den Schulen wird die erweiterte Notbetreuung durch Lehrkräfte des Landes und Personal des Trägers der Ganztagsbetreuung im Rahmen der tarifrechtlichen Bestimmungen geleistet.
Über den Einsatz der Lehrkräfte für die erweiterte Notbetreuung entscheiden die Schulleitungen. Sie informieren den Lehrerrat über die beabsichtigte Einteilung und geben ihm Gelegenheit zur Stellungnahme. Vorrangig sollen Freiwillige berücksichtigt werden. Lehrkräfte, die sechzig Jahre und älter sind oder in Bezug auf das Corona-Virus ein erhöhtes Risiko (z.B. relevante Vorerkrankungen) haben, dürfen nicht für die Notbetreuung eingesetzt werden. Schwangere und Lehrerinnen, die sich nach der Entbindung noch im Mutterschutz befinden, dürfen gleichfalls nicht zur Betreuung herangezogen werden (vgl.
SchulMail Nr. 5).

Bei der Auswahl der Lehrkräfte für die Notbetreuung in den Osterferien und an den Wochenenden bitte ich die Schulleitungen, nach Möglichkeit Rücksicht auf bereits getroffene Dispositionen der Lehrkräfte zu nehmen. Soweit die Notbetreuung in die Osterferien fällt, nehmen die Lehrkräfte ihren Erholungsurlaub in anderen Schulferien.

Die aktualisierte FAQ-Liste finden Sie hier:

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

Weitere Informationen erhalten Sie zeitnah mit der SchulMail (Nr. 9).

Mit freundlichen Grüßen
Mathias Richter

<<<<<<<<<< Ende der SchulMail des MSB NRW <<<<<<<<<<

Diese Nachricht wurde Ihnen im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (MSB NRW) übermittelt.

HINWEIS: Falls vorhandene Links in dieser Nachricht nicht richtig angezeigt werden, sollten Sie diese kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen.

Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich an Herrn Benjamin Verhoeven, 0211 5867-3581,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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13.03.2020

Aktuelle Meldung des Schulministeriums NRW zum Umgang mit dem Corona-Virus im Schulbereich

1. Alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden ab 16.03.2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen. Dies bedeutet, dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht.

ÜBERGANGSREGELUNG

Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. 

An beiden Schulstandorten ist für eintreffende Kinder eine Notgruppe eingerichtet. Diese wird vormittags durch Lehrkräfte und anschließend in den entsprechenden Betreuungsformen gewährleistet.

2. Not-Betreuungsangebot

Für die Zeit vom 18.03.2020 bis einschließlich 03.04.2020 soll ein Not-Betreuungsangebot bereitgestellt werden, NUR für die Eltern, die BEIDE in unverzichtbaren Funktionsbereichen (z.B. im Gesundheitswesen) arbeiten.

Bitte teilen Sie mir per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) mit, wenn Sie auf das Not-Betreuungsangebot angewiesen sind.

Auch in den Osterferien wird es nur für die Kinder ein Not-Betreuungsangebot geben, deren Eltern in unverzichtbaren Funktionsbereichen arbeiten (s.o.).

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Aktuelles > Coronavirus auf unserer Homepage sowie unter

www.velbert.de

www.schulministerium.nrw.de

www.mkffi.nrw

  

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3. Schulinterne Regelung: Arbeitsmaterialien  

Alle Schüler*innen haben gestern und heute ihre gesamten Materialien mitgenommen. Liegen gebliebene Unterlagen können am Montag und Dienstag bitte noch abgeholt werden! Teilweise liegen den Kindern bereits Arbeitspläne vor. Weitere Arbeitspläne sowie notwendige Materialien werden umgehend auf unsere Homepage gesetzt (s. Aktuelles > Corona_Arbeitspläne der Klassen).

Bereits vereinbarte Gesprächstermine müssen entfallen und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

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13.03.2020

 

Liebe Eltern,

 

hiermit erhalten Sie weitere Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus im Schulbereich. 

 

Im Folgenden zitiere ich die für Sie relevanten Abschnitte aus der Mail vom MSB (Ministerium für Schule und Bildung vom 13.03.2020):

 

1. RUHEN DES UNTERRICHTS AB MONTAG BIS ZUM BEGINN DER OSTERFERIEN

Alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden zum 16.03.2020 bis zum

Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen. Dies

bedeutet, dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht.

Die Schulen haben Kommunikationsmöglichkeiten mit den Eltern in den

kommenden Wochen in geeigneter Weise sicherzustellen.

ÜBERGANGSREGELUNG: Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese

Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag

(17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die

Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen

Unterrichtszeit eine Betreuung sicher. Die Einzelheiten regelt die

Schulleitung.

Für Lehrerinnen und Lehrer gilt, dass am Montag (16.03.) und Dienstag

(17.03.) eine Anwesenheit in der Schule erforderlich ist, um im

Kollegium die notwendigen Absprachen zu treffen. Einzelheiten regelt die

Schulleitung auf der Grundlage ihres Weisungsrechts (§ 59 Abs. 1 Satz 2

SchulG). Zu einer darüber hinaus gehend erforderlichen Anwesenheit vgl.

Ziff. 4.

 

2. NOT-BETREUUNGSANGEBOT

Die Einstellung des Schulbetriebes darf nicht dazu führen, dass

Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen - insbesondere im

Gesundheitswesen - arbeiten, wegen der Betreuung ihrer Kinder im Dienst

ausfallen. Deshalb muss in den Schulen während der gesamten Zeit des

Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorbereitet

werden. Hiervon werden insbesondere die Kinder in den Klassen 1 bis 6

erfasst.

Nähere Informationen hierzu erhalten Sie zeitnah…

 

3. DURCHFÜHRUNG VON PRÜFUNGEN UND ERBRINGUNG VON LEISTUNGSNACHWEISEN ETC.

B) INFORMATIONEN ZU ANDEREN PRÜFUNGSFORMATEN_

Weitere Informationen u.a.… zum Umgang mit Klassenarbeiten etc. werden Ihnen in

den kommenden Tagen gesondert übermittelt und auf der Homepage des

Ministeriums für Schule und Bildung (www.schulministerium.nrw.de [1])

veröffentlicht und stetig aktualisiert.

Im Übrigen wird empfohlen, die Schülerinnen und Schüler in der Zeit

bis zum Beginn der Osterferien zum Lernen zu Hause anzuhalten

(…Aufgabensätze, Referate etc.). Hierzu sollten in der Schule vorhandene

technische Infrastrukturen genutzt werden.

 

4. … ERREICHBARKEIT VON SCHULLEITUNGEN SOWIE LEHRERINNEN UND LEHRER

Das Ruhen des Unterrichts aus Gründen des Infektionsschutzes gilt

grundsätzlich nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern

auch für die Lehrkräfte (vgl. Schul-Mail Nr. 1 und 3). In diesem Fall

erfüllen die Lehrkräfte ihre Dienstaufgaben, soweit möglich, am

heimischen Arbeitsplatz.

Trotz der Entscheidung über das Ruhen des Unterrichts kann eine Schule

auch teilweise weiter genutzt werden, wenn sichergestellt ist, dass a)

ein Zusammenkommen einer begrenzten Anzahl von Menschen mit den Zielen

des Infektionsschutzes vereinbar ist und b) von den betroffenen

Schulräumen keine Infektionsgefahren ausgehen. Dieses liegt im Ermessen

der zuständigen Behörden (örtliche Ordnungsbehörden bzw.

Gesundheitsämter). In einem solchen Fall kann die Anwesenheit der

Lehrkräfte durch die Schulleitung angeordnet werden.

Es muss in jedem Fall eine Erreichbarkeit der Schulleitungen und der

Lehrkräfte sichergestellt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie zeitnah…

(Ende des zitierten Textes)

 

An der Grundschule Max & Moritz sind bereits am Donnerstag und Freitag Arbeitshefte, Kopien, Wochenpläne, Hausaufgabenpläne, Bücher etc….) an die Kinder ausgeteilt worden. Weitere Materialien werden in den nächsten Wochen bei Bedarf ergänzt werden. Dies geschieht über unsere Homepage unter der Rubrik Aktuelles > Corona_Arbeitspläne der Klassen.

 

Am besten können Sie uns für dringende Anliegen über unsere Email: 

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichen. 

Auch unser Anrufbeantworter wird geschaltet sein: 02052/83990.

 

Das gesamte Team der GGS Max&Moritz wünscht Ihnen allen in den nächsten Wochen 

insbesondere starke Nerven und Gesundheit!

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03.03.2020

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

 

das Coronavirus ist in Deutschland und auch hier in Nordrhein-Westfalen angekommen. Aktuell gibt es KEINE uns bekannten Infektionen im Kreis Mettmann.

So ist bislang im gesamten Kreis Mettmann auch keine Schule geschlossen worden. Allerdings kann sich die aktuelle Lage täglich ändern.

In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und dem Schulamt Mettmann beobachten wir die Entwicklung sehr genau und bewerten diese bei jeder Neuentwicklung umgehend.

Mit unseren Schülern*innen besprechen wir einfache Schutzmaßnahmen, wie sie

vom Bundesministerium für Gesundheit herausgegeben worden sind.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/BMGS_Coronavirus2_DE.pdf

Wichtig ist es für uns, Sorge und Angst unter den Kindern zu vermeiden.

Sollten sich neue Entwicklungen an unserer Grundschule ergeben, finden Sie diese – genau wie diese Information - auf unserer Homepage.

Für Rückfragen steht Ihnen unser Sekretariat und die Schulleitung zu den Ihnen bekannten Zeiten zur Verfügung!

 

 

Für interessierte Leser*innen folgt nun eine längere Version!

 

Informationen zu Covid-19 (Coronavirus)

 

Liebe Eltern,

 

aufgrund der aktuellen Situation in Verbindung mit dem Coronavirus gebe ich Ihnen folgenden aktuellen Zwischenstand aus der Bezirksregierung sowie aus dem Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (MSB NRW) hier zitiert und zusammengefasst weiter.

Zuständig sind nach Infektionsschutzgesetz für die Verhütung (§16 ff. IfSG) und Bekämpfung übertragbarer Erkrankungen (§24 ff. IfSG) primär die Gesundheitsämter bzw. Ordnungsämter der Kreise und kreisfreien Städte (ZustVO IfSG § 2 und 3). Die Gesundheitsämter haben eine hohe medizin-fachliche Kompetenz und nehmen Risikoabwägungen im Sinne des Gesetzes vor. Die Gesundheitsbehörden sind gerade dabei bzw. haben ihre Internetseiten zum Thema auch mit den notwendigen Kontaktdaten aktualisiert.

Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Gesundheitsamt.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine Internetseite zur Thematik zusammengestellt. Hier wird erklärt, wie man sich schützen kann, was zu tun ist, wenn man bei sich oder einer angehörigen Person einen

Krankheitsverdacht hegt, oder auch welche Stellen welche Zuständigkeiten haben:

https://www.mags.nrw/coronavirus

Auf der Internetseite ist auch die Nummer eines Bürgertelefons der Landesregierung zu finden, das von 08.00 Uhr – 18.00 Uhr besetzt ist.

Darüber hinaus wird auf die Seiten des MSB, welches weitere Informationen angekündigt hat, verwiesen.

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen zum Umgang mit dem Corona-Virus im Schulbereich und zu geplanten Schulfahrten in mögliche Risikogebiete nachfolgende Informationen:

1. Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz

Das Corona-Virus (Sars-CoV-2) führt zu einer Infektionskrankheit (Covid-19), die Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz auslösen kann. Die Anordnung derartiger Maßnahmen ist den Gesundheitsämtern vorbehalten. Schulen können unmittelbar betroffen sein, weil die zuständigen Gesundheitsbehörden gemäß §§ 28, 33 Infektionsschutzgesetz die Befugnis zur Schließung von sogenannten Gemeinschaftseinrichtungen haben.

Von dieser Befugnis hat das Gesundheitsamt des Kreises Heinsberg mit Wirkung vom 26.02.2020 Gebrauch gemacht und Schulen, Kindergärten sowie weitere öffentliche Einrichtung zur Verhinderung der Verbreitung des Corona-Virus vorübergehend geschlossen. Eine solche Schließung gilt grundsätzlich nicht nur für die zu betreuenden Personen, sondern auch für alle dort Tätigen (z.B. Lehrkräfte).

2. Zuständigkeit für Schutzmaßnahmen

Die Bekämpfung der Verbreitung des Corona-Virus liegt – wie ausgeführt - in der Zuständigkeit der Gesundheitsbehörden unter der Aufsicht des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Das NRW-Gesundheitsministerium steht in ständigem Kontakt zur Bundesebene, zu anderen Bundesländern und orientiert sich an den Risikobewertungen und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Das RKI in Berlin beobachtet und bewertet die Lage stetig und ist bundesweit die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Corona-Virus. Von dort aus werden Maßnahmen bundesweit koordiniert.

Grundsätzlich haben auch Schulleitungen im Einzelfall die Befugnis, Schüler*innen vom Unterricht auszuschließen, wenn von ihnen eine Gesundheitsgefahr ausgeht (§ 54 Absatz 4 SchulG). Dies gilt nach beamten- bzw. arbeitsrechtlichen Regelungen auch für Lehrkräfte. Darüber hinaus kann im Ausnahmefall eine Schule auf Grundlage des Hausrechtes der Schulleitung (§ 59 Absatz 1 Ziffer 6 in Verbindung mit Absatz 8 SchulG) zur Abwehr erheblicher konkreter Gefahren geschlossen werden.

Allerdings kommen in der gegenwärtigen Situation isolierte Maßnahmen der Schulleitung nur ausnahmsweise in Betracht - auch um Unruhe zu vermeiden. Sie sollten nur angeordnet werden, wenn eine konkrete, durch Hinweise belegte Gefahr droht und das zuständige Gesundheitsamt zur Abstimmung geeigneter Maßnahmen nicht rechtzeitig erreichbar ist. Außerdem ist die Schulaufsichtsbehörde einzuschalten.

3. Fernbleiben vom Unterricht

Sofern eine Schule nicht von den zuständigen Gesundheitsbehörden geschlossen wurde, besteht grundsätzlich Schulpflicht nach § 43 Absatz 1 SchulG. Ist ein(e) Schüler*in durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren Gründen verhindert, die Schule zu besuchen, so benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich den Grund für das Schulversäumnis mit. Eltern sollten dahin beraten werden, die Entscheidung über die Teilnahme am Unterricht zur Vermeidung einer Corona-Infektion nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt zu treffen.

4. Verhalten bei Auftreten von Krankheitssymptomen

Nach den Hinweisen des NRW-Gesundheitsministeriums sollen Menschen, die zurzeit grippeähnliche Symptome aufweisen, ihren Hausarzt beziehungsweise eine Notarztpraxis kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Wegen der Ansteckungsgefahr soll die Kontaktaufnahme zunächst telefonisch erfolgen.

5. Informationen zum Corona-Virus, Bürgertelefon

Das RKI hat auf seiner Internetseite eine Vielzahl von Informationen für Fachleute, aber auch die allgemeine Öffentlichkeit veröffentlicht. Auch die Gesundheitsministerien der Länder und des Bundes halten auf Ihren Internetseiten Informationen bereit.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus ein Bürgertelefon zum Corona-Virus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.

6. Hygienemaßnahmen

Grundsätzlich verweisen wir noch einmal auf die Informationsangebote des RKI und der Gesundheitsbehörden.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

7. Durchführung von Schulfahrten in Risikogebiete

Schulfahrten sind Schulveranstaltungen. Sie werden grundsätzlich im Klassenverband bzw. im Kursverband durchgeführt. Gemäß § 43 Abs. 1 SchulG sind Schüler*innen zur Teilnahme verpflichtet. In besonderen Ausnahmefällen ist gemäß § 43 Abs. 4 SchulG eine Befreiung von der Pflicht zur Teilnahme möglich (Richtlinien für Schulfahrten - BASS 14 - 12 Nr. 2).

Die Entscheidung über eine Absage einer Klassenfahrt liegt in der Verantwortung der Schulleitung; sie handelt in Absprache mit den Lehrkräften, die die Klasse begleiten.

Wenn die Schulfahrt von der Schule abgesagt wird, ist es ihre Aufgabe, sich im Auftrag des Schulträgers um die Rückerstattung der geleisteten Zahlungen zu kümmern. Soweit das aufgrund des Reisevertragsrechts nicht gelingt, geht der erlittene Schaden zu Lasten der Eltern (oder ihrer Reiserücktrittversicherung).

Wenn Eltern aus Sorge um ihr Kind die Teilnahme absagen, tragen sie den möglichen Schaden selbst (oder ihre Reiserücktrittversicherung), wenn nicht die getroffenen Vereinbarungen etwas anderes vorsehen. Es gilt dasselbe wie in den Fällen, in denen ein Kind wegen Krankheit kurzfristig nicht an einer Klassenfahrt teilnehmen kann.

8. Entscheidungsgrundlage für Absage von Schulfahrten:

Wir empfehlen, dass sich die Schulen vor Reiseantritt sorgfältig mit Hilfe der Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sowie auf der Internetseite des Robert-Koch-Institutes (RKI) informieren.

So lässt sich der Homepage des Auswärtigen Amtes entnehmen, dass seit dem 23. Februar 2020 für mehrere Orte in der Region Lombardei (Provinz Lodi südöstlich von Mailand) und Venetien (dort Provinz Padua) Ein- und Ausreiseverbote verhängt wurden. Sämtliche Großveranstaltungen (u.a. Sportevents, Karneval, Konferenzen) in diesen Regionen wurden abgesagt. Für die nächsten Tage bleiben Schulen und Universitäten in den Regionen Lombardei, Venetien, Emilia Romagna, Piemont, Friaul-Julisch-Venetien und der autonomen Provinz Trient geschlossen.

(https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/italiensicherheit/211322).

Es ist damit zu rechnen, dass die Hinweise des Auswärtigen Amtes ständig aktualisiert und unter Umständen sogar ausgeweitet werden. Schulleitungen sollten daher die Entwicklung laufend beobachten. In jedem Fall sind für Schulfahrten in ausdrücklich benannte oder benachbarte Regionen angesichts der dynamischen Entwicklung bei der Verbreitung des Corona-Virus Bedenken nicht von der Hand zu weisen.